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Unterfraktionen von Nod

Black Hand


Rückblick:

Ein Kult im Kult. Die Ursprünge der „Black Hand“ lassen sich bis kurz nach der Gründung von Nod selbst zurückführen. Anfangs wurden sie als eine Art religiöse Polizei gegründet, welche damit beauftragt wurde die Lehren von Kane durchzusetzen. In den darauf folgenden Jahren h aben sie sich darauf konzentriert ihre eigene Machtposition zu stärken. In der Zeit des ersten Tiberium-Krieges erwählte Kane den Kult zu seinem Wächter über alles religiöse, beauftragt mit der Verbreitung seiner Prophezeiung. Außerdem festigten sie die geistige Disziplin der Bruderschaft, auch mit Gewalt wenn es nötig war. Trotz all ihrer Macht und dem Einfluss hat es die „Black Hand“ geschafft überraschend unbekannt zu bleiben. Sie verschleierten ihre Rituale, ihren Glauben, zogen die Fäden im Hintergrund von Nod und hüllten sich in einen Schleier der Verdunklung. Dies sollte sich jedoch am Ende des zweiten Tiberium-Krieges ändern. Mit dem Tot Kanes erhob sich Anton Slavik als neuer Führer der Bruderschaft von Nod. Ein geachteter militärischer Führer, welcher sich selbst kurz darauf als „Black Hand“ Mitglied zu erkennen gab. Wie erwartet löste Slaviks Bekenntnis großes Aufmerksamkeit auf die „Black Hand“ aus, welches nicht immer willkommen war. Es ist keine Überraschung, dass viele Mitglieder dem öffentlichen Auftreten des Kultes mit Missgunst entgegensahen. Es eskalierte schnell zu einer Serie offener Konfrontationen zwischen Slavik-Loyalisten und denen die ihn als Verräter der wahren „Black Hand“ Prophezeiung ansahen. Aus den Reihen der Slavik-Gegner fand sich schnell ein Mann der Slavik ebenbürtig war. Ein leidenschaftlicher, höchst populärer Prediger mit Namen Bruder Marcio. Nun waren die Führer gewählt und die Fronten verhärtet. Was als religiöse Meinungsverschiedenheit begann endete in einer Spaltung der „Black Hand“, welche sogar die Existenz von Nod bedrohte.

Trotz das der Innere Zirkel der „Black Hand“ versuchte die Differenzen bei zulegen geriet die Situation außer Kontrolle. Es endete in der Ermordung Anton Slaviks und dem selbst gewähltem Exil für Marcions und seiner Anhänger ins australische Outback. Diese erschütternden Ereignisse zersprengten die Bruderschaft in unzählige Unterfraktionen welche alle propagierten den wahren Worten des Propheten zu folgen. Und ironischer weise war Marcions neue „Black Hand“ eine von vier überlebenden Fraktionen welche die Geschichte von Nod weiter führten. Marcion selbst erhob sich nun zum einzig wahren Propheten, nannte Kane einen Ketzer und Scharlatan. Jetzt schreitet er fort um sein eigenes Zeichen in die Welt zu brennen.


Kampfstil:

Nur wenige die Marcions Black Hand im Kampf gegenüber standen haben überlebt um von ihrem Kampfstil zu berichten. Mit ihrem blitzartigen, aggressiven Stil und ihrem religiös, fanatischen Fokus auf Feuer basierenden Leuterungswaffen sind sie eine gefürchtete Streitkraft. Der vielleicht außergewöhnlichste Aspekt der Black Hand ist, dass sie wegen ihrer tiefen religiösen Art sowohl die Stealth-Technologie als auch Cyborgs (für sie leblose Maschinen) ablehnen. Sie bevorzugen es stattdessen lebende Menschen einzusetzen wenn immer es möglich ist. Die wichtigste Ausnahme bilden ihre zerstörerischen, Flammen speienden Leuterungs-Mechs. Jeder von ihnen wird vor dem Kampf durch einem Abt der Black Hand gesegnet.



Marked of Kane


Rückblick:

Als sich der erste Tiberium-Krieg dem Ende näherte, tauchten im Hinterland Zentral-Asien und den Steppen Russlands beunruhigende Gerüchte auf. Diese stammen von Normaden und Nod-Separatisten und erzählen von Nod-Bunkern tief versteckt in der Erde. Dort b efinden sich Labore in denen grauenvolle Experimente an gefallenen Nod-Soldaten durchgeführt werden. Das Ziel ist nichts anderes als die Toten wieder zum leben zu erwecken. Man braucht nicht zu erwähnen, dass Nod jegliches Mitwissen über diese Ereignisse dementiert. Viele in der Bruderschaft glauben sogar, dass es sich hierbei lediglich um Gejammer von schreckhaften Außenseitern handelt. Die Wahrheit ist jedoch ganz anders. Nachdem Kane das erste mal durch die Hände der GDI besiegt wurde, dachte er eine lange Zeit darüber nach, wie das passieren konnte. Am Ende gelangte er zu folgender einzigartigen Hypothese: Die unentbehrliche Menschlichkeit seiner Soldaten war ihr größte Schwäche. Also Schlussfolgerte der Prophet, um siegreich zu sein brauchte er eine Armee ohne eigenen Willen, die keine Vorstellung von Liebe, Hass, Angst, Bedauern, Gewissen und Bewusstsein haben. Eine Legion welche mit Bereitschaft und mit blindem Gehorsam alle seine Befehle befolgte.

Aus diesem Grund startet Kane die Entwicklung der „Marked of Kane“. Eine Armee emotionsloser, vielseitig einsetzbarer, kybernetischer Krieger, welche jeden Befehl ohne Frage befolgen. In dem Wissen, dass Nachforschungen gemacht und Kontroversen über seine Armee ausbrechen würden, erschuf der Prophet diese in den Hinterländern Zentral-Asiens und Russlands. Nur wenige konnten dort über das Projekt stolpern und noch weniger würden ihnen glauben, wenn sie ihre Entdeckungen weiter geben. Der Weg war lang und steinig und nach wenig versprechenden Forschungen war die bemerkenswertesten die Abtrünnigen Cyborg-Armeen von Cabal, welche alles andere als ein Erfolg des Projektes waren. Schließlich war „The Marked of Kane“ gegen Ende des zweiten Tiberium-Krieges nahe der Fertigstellung. Jedoch war es zu spät um Nod noch zu retten und die Armeen ruhen tief unter der Erde und warteten auf den Ruf ihres Propheten...

...ein Ruf der bald kommen könnte.


Kampfstil:

„The Marked of Kane“ halten Stärke und Beweglichkeit im Gleichgewicht. Diese nahezu übermächtigen Truppen meiden die gewöhnliche „Hit and Run“-Taktik von Nod und bevorzugen beträchtliche Überfälle, welche selbst die stärksten GDI-Basen verwüsten können. 

Ihre Grund-Infanterie ist vergleichbar mit den Eliteeinheiten des Gegners. Mit präzisem EMP und Tiberium-Attacken sind diese Cyborg Krieger genau so besonnen in ihren Taktiken wie mit ihrem Angst erregenden Auftreten.